7.7.06

Nachlassplanung statt Krach ums Erbe

"... Der Krach ums Erbe lässt sich vermeiden. Eine ausgeklügelte Nachlassplanung senkt die Steuerlast und rettet den Familienfrieden.

... 69 Prozent der Deutschen machen kein Testament, aus Bequemlichkeit oder weil ihnen der Gedanke an den eigenen Tod unangenehm ist. Dieses im Einzelfall verständliche Unbehagen jedoch beschert Erbrechtsprofis gedeihliche Geschäfte.

Denn das heikle Thema Erbschaft beschäftigt derzeit mehr Familien als jemals zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wie das Marktforschungsinstitut Empirica berechnet hat, reichen im laufenden Jahrzehnt acht Millionen Haushalte ihr seit den Wirtschaftswunderjahren aufgebautes Vermögen in Höhe von insgesamt zwei Billionen Euro im Familienkreis weiter. Von 2010 bis 2015 sollen noch einmal Vermögenswerte in Höhe von 1,3 Billionen Euro vererbt werden.

Hinzu kommen die wachsenden Begehrlichkeiten der Finanzbehörden: Bisher bittet das Finanzamt Erben von Häusern und Wohnungen - die laut Empirica in rund 36 Prozent der Nachlässe eine Rolle spielen - nur in moderatem Umfang an die Erbschaftsteuer-Kasse. Dieses Privileg könnte noch in diesem Jahr fallen, wenn das Bundesverfassungsgericht die Bevorzugung der Immobilien gegenüber anderen Vermögenswerten als Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes wertet. Käme es so, würden die Steuervorschriften für Immobilien wohl verschärft.

Wer seinen Erben all diese Scherereien ersparen möchte, sollte frühzeitig und sorgfältig planen. manager magazin weist den Weg zur gelungenen Nachlassplanung."

Quelle: www.manager-magazin.de

Danke für den Hinweis an die Handakte WebLAWg

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