12.4.06

Kostenpflichtige Online-Dienste für Juristen im Test

Pressemitteilung des Zentrum für Informationsrecht (ZfI) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 12.04.2006:

"Was bieten kostenpflichtige Online-Dienste für Juristen? „Die großen Vier“ zum 2. Mal im Test

Zum zweiten Mal nach 2004 haben Prof. Dr. Ulrich Noack und Sascha Kremer vom Düsseldorfer Zentrum für Informationsrecht kostenpflichtige Online-Dienste für Juristen über mehrere Monate einem umfangreichen Test unterzogen. beckonline, juris Standard plus, die LEGIOS Bibliothek Recht/Steuern und LexisNexis Recht mussten auf dem Prüfstand ihre Praxistauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit in den Kategorien Inhalte, Funktionalität und Bedienung unter Beweis stellen.
Eine Gesamtbewertung ("Ranking") fällt sehr schwer: zu unterschiedlich fallen die Erwartungen der Nutzer an einen kostenpflichtigen Online-Dienst für Juristen aus, zu sehr variieren Schwerpunkte, Kosten und Angebotsmodelle der verschiedenen Anbieter. Unter diesem Vorbehalt ergibt die Studie 2006 folgendes Bild: Testsieger wird wie schon im Jahr 2004 beck-online, diesmal knapp vor juris Standard plus und LexisNexis Recht. Eindeutiger Preis-/Leistungssieger ist LexisNexis Recht.
Das Spitzentrio hat insgesamt einen großen Schritt nach vorne gemacht. Zwar ist keiner in den vergangenen zwei Jahren zur virtuellen Bibliothek geworden, in der sich alle wichtigen Kommentare, Bücher und Fachzeitschriften vollständig online abrufbar lassen. Allerdings ist heute mit beck-online, juris Standard plus und LexisNexis Recht ein praktisches Arbeiten am Bildschirm möglich, dass nur noch in Ausnahmefällen durch ein gegenständliches Herbeiholen der online recherchierten Dokumente aus der Bibliothek unterbrochen werden muss. Lediglich das Schlusslicht im Test, LEGIOS, kämpft noch um den Anschluss an die Mitbewerber.
Die mehr als 150seitige Studie „Die großen Vier: Kostenpflichtige Online-Dienste für Juristen im Test. Was bieten beck-online, juris, LEGIOS und LexisNexis?“ kann ab sofort über die Internetseite des Zentrums für Informationsrecht (http://www.zfi-duesseldorf.de/studie/) bestellt werden. Eine Kurzzusammenfassung steht dort zum unentgeltlichen Download bereit, ebenso die Vorauflage der Studie aus dem Jahr 2004. ..."

Quelle: www.zfi-duesseldorf.de

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