12.4.06

Produktpiraten und No-Name-Ware

Die Wochenzeitung Die Zeit bietet einen interessanten Artikel zum Thema Markenpiraterie, von der zunehmend auch Mittelständler und unscheinbare Produkte betroffen werden. Insbesondere das Unternehmen Tchibo wird dabei kritisch beleuchtet.

"... Produktpiraten aus China fälschen nun auch No-Name-Ware. Ihre Kopien landen in Supermärkten und bei Discountern. Vor allem Tchibo gerät in die Kritik.
... Bislang dienten vor allem die Statussymbole der Großstadtschickeria den fernöstlichen Produktpiraten als Vorlage: Rolex-Uhren, Taschen von Louis Vuitton oder Polo-Shirts von Boss. Als Kopie billig zu haben auf Flohmärkten und Bahnhofsvorplätzen, im Internet und am Urlaubsort im Süden. Nun aber haben die Plagiateure ihr Angebot erweitert.
... Selbst preiswerte Produkte, die nahezu unbekannte Markennamen tragen und manchmal auch gar keine: Tassen, Fensterschmuck, Mineralwasser, ja sogar Äpfel wurden schon unter falschem Logo verkauft.
... angesichts der steigenden Menge von Imitaten bleibt eine Frage offen: Woher weiß eine Fälscherwerkstatt aus dem chinesischen Hinterland eigentlich, welche Produkte in Deutschland so gut ankommen, dass es sich überhaupt lohnt, sie zu kopieren?
... Oft tauchen abgekupferte Haushaltswaren auf den Grabbeltischen großer Supermarktketten und Discounter auf, berichten Insider – als billiges Sonderangebot oder Saisonware. ..."

Quelle: www.zeit.de

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