5.4.06

Seminar zum Internetrecht von ELSA-Heidelberg e.V.

"ELSA-Heidelberg e.V. veranstalt vom 21.-23. Juli 2006 ein Seminar zum Internetrecht.

Das Internet verändert unsere Welt. Trotz seines nichtkommerziellen Ursprungs hat es sich vom ursprünglichen Nischenmedium zu einem kommerzialisierten Massenmedium entwickelt: 2005 nutzen knapp eine Milliarde Menschen das World Wide Web - nicht zuletzt zu rechtsgeschäftlichen Zwecken.
In diesem Jahrtausend wird es zwei Arten von Geschäften geben: Die im Internet und die, die es nicht gibt“, Bill Gates. Im Jahr 2004 betrug der Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Umsatz auf dem E-Commerce-Markt über 1500 Milliarden Euro. Für 2005 wurde eine Wachstums-rate von über 100% prognostiziert. In gleichem Maße steigen die praktische Bedeutung der spezi-fischen Rechtsfragen des E-Commerce und damit die Anforderungen an dessen rechtssichere Gestaltung. Das Recht des E-Commerce ist derzeit wohl eine der schnelllebigsten Rechtsmate-rien, in der trotz einer mittlerweile erreichten verlässlichen Regelungsdichte der Rechtsdiskurs noch keineswegs abgeschlossen ist.
Die Kommerzialisierung des Internet durch dessen Nutzung für den E-Commerce eröffnete zur gleichen Zeit vielfältige Betrugsmöglichkeiten bei relativ geringem Entdeckungs- und Verfolgungsrisiko. Das Strafrecht steht daher vor der Aufgabe, sowohl klassische Delikte in ihrem neuen tech-nisierten Gewand zu erfassen, als auch neuen, durch den Einsatz von Computersystemen und dem Internet erst ermöglichten Kriminalitätsformen zu begegnen.
Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern zunächst einen Überblick über die bestehende Rechts-lage in Deutschland zu geben, um anschließend einzelne aktuelle Rechtsfragen im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen näher zu beleuchten.
Im Themenkreis des E-Commerce sind dabei unter anderem der elektronische Vertragsschluss bzw. das E-Contracting, die zivilrechtliche Haftung im Internet, Onlinewerbung nach der UWG-Reform, Datenschutz und das Domainrecht interessant.

Mehr Informationen unter www.elsa-heidelberg.de."

Quelle: www.elsa-deutschland.de

1 Comments:

Blogger Unionsbuerger said...

Eines Tages von 2003 interessierte sich das Bundespresseamt von Berlin für ein .de - KanzlerSchroeder-bild aus einem Fernsehen in Montabaur, Fröchpfortstrasse. Dieses Bild war nur eine Fiktion, eine Fabelperson und eine Vorstellung. Das Bundespresseamt erkannte aber seine eigene Tagesschau-Marionnette und wollte sie haben. Zum Unglück des Bundespresseamts stand der Fernseher des Internetdichters im Haus von Dr. Kukuk, Star - Anwalt vom Tiergarten: nicht in Berlin sondern in Montabaur. Diplom Kaufmann, Dr. Jur. Kukuk ist ein Mann des Wahren Wortes. Resolut schützte er seinen Mieter gegen die 6 monatige Freiheitsbedrohung aus dem Landgericht Berlin.

DAS BUNDESPRESSEAMT UND DAS RECHT

Das Bundespresseamt hoffte in die vernichtende Wirkung einer einstweilligen Verfügung. Der Unionsbuerger wusste, dass die Vernunft der Charta der Grundrechten Art. 11, übernationales Meinungsrecht, unschlagbar war.

Um das KanzlerSchroeder-Bild aus Montabaur beschlagnehmen und verstaatlichen zu können, berief sich das Bundespresseamt auf Persönlichkeitsrecht. Aber auf welches ? Kein Niedersachse erfuhr dass ein Westerwälder sechs Monate Gefängnis wegen 1 Fernsehbild riskierte und kein republikanischer Schröder hätte die freiheitsfeindliche Initiative des Bundespresseamts unterstützt.

Wegen der sicheren Rechtslage zugunsten der FREIHEIT : Art. 5, 1789, vertrugen sich das angreifende Bundespresseamt und der verteidigende Unionsbürger. Dr. Kukuk half beide Disputanden aus den Gräbern ihrer Überzeugungen heraus. Ein Vergleichsvorschlag wurde vom wort-gewandten und kompromiss-reichen Rechtsanwalt-Fuchs aus der Tiergartenstrasse unterbreitet. Dr. Kukuk liess die Disputanden sich vor der Klarheit des Art. 11 der Charta : Meinungseinmischungsverbot für Nationale Behörden, verbeugen. Und der Berliner Landgerichtsrichter, der eine einstweilige Verfügung gegen den Unionsbuerger schrieb, protokollierte auch die unionsbuergerliche Vereinbarung, die seitdem das ungesetzliche Domainrecht um den Domain-Sicherheitentausch bereichtert.

UNIONSBUERGERLICHE VEREINBARUNG

Das Bundespresseamt versprach die Freiheit von Wahlleiter.de, Unionsbuerger.de, Praesidentin.de, Stoiberkanzler.de & eine-frau-soll-kanzler-werden.de zu schützen. Im Gegenzug entliess der Unionsbuerger die 18 Buchstaben KanzlerSchroeder.de aus seiner Internetdichtung, weil das Wort der Bibel nach, nur Gott und der Verfassung nach, nur der Freiheit gehören kann.

Buchstaben und Begriffe können nur so frei sein, wie die Dichter, Denker und Institutionen, die sie nutzen. Im Abwesenheit des Gesetzes dürfen Recht, Poesie, Literatur und Politik die gleichen Buchstaben nutzen.

22 Mai, 2006 08:00  

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