28.2.09

Novelle des Anwaltlichen Berufsrechts in England

"... Eigentlich arbeiten die britischen Anwälte nach strengen Standesregeln. Doch seit Jahren gibt es eine lebhafte Debatte darum, diese Regeln wenigstens zum Teil aufzugeben. 2005 legte der ehemalige Bankmanager und Berater der Thatcher-Regierung, David Clementi, dazu einen viel beachteten Bericht vor - den "Clementi-Report".

Der ist mittlerweile in Gesetzesform gegossen. Demnach dürfen künftig auch Supermärkte, Banken oder Versicherungen Rechtsberatung anbieten - ohne genossenschaftliche Bindung. Zwar wird in England und Wales noch über viele Details der Umsetzung gefeilscht, und das Inkrafttreten der neuen Regeln ist noch größtenteils unklar. Doch seit dem vergangenen Freitag steht fest: Die Liberalisierung startet in einem ersten Schritt am 31. März. Da dürfen die englischen Anwälte erstmals mit anderen Berufsgruppen wie Notaren oder Patentanwälten fusionieren. "Das ist der Beginn der Revolution", sagt Geoffrey Negus von der Regulierungsbehörde Solicitors Regulation Authority (SRA), dem das entsprechende Erlaubnisschreiben der britischen Regierung am Freitag auf den Tisch flatterte. ..."

Quell: www.ftd.de

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