16.2.06

Ferkelstecher ...

... gelesen im law blog von Udo Vetter. Und das meint das Deutsche Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, 16 Bde [in 32 Teilbänden], Leipzig: S. Hirzel 1854-1960 dazu:

"FERKELSTECHER, m. winkeladvocat, am Mittelrhein wie zu Mainz u. s. w. eigentlich ein bönhase der metzger, der nur ferkel absticht. s. ferkenstecher."

"FERKENSTECHER, m. etliche bürgermeister und rathsherren ... halten auch wol selber in ihren häusern ehrlose diebe, ferkenstecher und bönhasen, verlaufene oder selbst gemeisterte schuster, schneider, mäurer, zimmerleut, schmidt, die der rechten bürger armen weib und kindern alle nahrung und das brot fürm maul wegstehlen. ANDREÄ buszposaune. Amsterd. 1643. 4. M 3. nnl. varkensteker."

Scheint also nichts Positives zu bedeuten ;-)

Quelle: www.woerterbuchnetz.de

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