17.9.06

Juristen-Karrierestudie - Von 90.000 Euro Einstiegsgehalt und anderen Dingen ...

"... Wenn Jura-Absolventen Prädikatsexamen, Zusatztitel und perfekte Englischkenntnisse haben, können sie sich ihren Arbeitgeber aussuchen. Einstiegs-Jahresgehälter bis zu 90.000 Euro sind drin, dazu beste Karrierechancen. Wer sind die Lieblingsarbeitgeber der Juristen? Eine aktuelle Studie gibt Antworten.

... Für die Studie "Die Lieblingsarbeitgeber der Juristen" hat das Trendence-Institut in Kooperation mit dem Karrierenetzwerk E-Fellows.net die beliebtesten Arbeitgeber von Juristen analysiert. Bei der Umfrage unter Studierenden, Referendaren und Volljuristen wurden insgesamt gut 1500 Fragebögen ausgewertet.

... Bescheiden geben sich die Juristen nach wie vor beim durchschnittlichen jährlichen Einstiegssalär. 53.300 Euro Jahresgehalt brutto inklusive Bonus werden aktuell erwartet, 52.100 waren es im vergangenen Jahr. Linear dazu stieg die Zahl der erwarteten Wochenarbeitszeit. Waren es 2005 noch 54,3 Stunden, sollen es der aktuellen Studie zufolge 54,9 Stunden sein.

Das im Mittel erwartete relativ niedrige Einstiegsgehalt kann in der Realität allerdings viel höher ausfallen. "Topkanzleien zahlen zwischen 70.000 und 90.000 Euro", sagt Rechtsreferendar Joppich. "Die großen Kanzleien haben einen großen Bedarf, also steigt auch das Einstiegsgehalt", so Joppich weiter.

... Die beruflichen Ziele der Juristen orientieren sich mehr an Karriere und Sicherheit als an strategischen Zielen und Auslandserfahrungen. Damit sind die Arbeitsideale der Juristien eher konservativer als progressiver Natur. Die wichtigsten Arbeitsziele sind gute Aufstiegschancen, das schnelle Erreichen einer Führungsrolle, der Direkteinstieg und die Weiterbildung durch praktische Tätigkeit. Weniger erstrebenswert sind ein langfristiges Verdienstpotenzial, herausfordernde Aufgaben und die Möglichkeit zur Spezialisierung. ..."

Quelle: www.spiegel.de

Ob diese Umfrage nicht ein wenig an der Realität vorbeigeht, denen sich juristische Berufseinsteiger heute stellen müssen? E-Fellows wendet sich meiner Kenntnis nach lediglich an die kleine Leistungsspitze unter den Absolventen, da überrascht das Ergebnis nicht wirklich.

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